Fallstudie eines Landwirts – Seregon Farm in Kenia

Seregon Farm IDA Benutzer

Die Seregon Farm ist 52 Hektar groß und liegt 27 km vom Ort Eldoret entfernt im Uasin Gishu County. Mr. Sam Shollei ist Eigentümer des Hofs und führt diesen auch. Auf dem Hof leben unterschiedliche Rassen, nämlich: Holstein-Friesian, Jersey und Brown-Swiss. Derzeit hat die Seregon Farm 9 festangestellte Mitarbeiter. 

Die Seregon Farm ist einer der drei Höfe in Kenia, die am Ida-Pilotprojekt teilnehmen. Die Arbeiter und Eigentümer freuen sich sehr, Ida als Assistenten auf dem Hof einsetzen zu können! 

  • Anzahl der Kühe: 60
  • Anzahl Kühe in Laktation: 45
  • Färsen: 35
  • Kälber: 22
  • Milchproduktion Küh/tag: 17-21 liter
  • Jährlich Milchproduktion: 295,000 liter
  • Durchschnittliche Besamungsrate: 1.4

Fütterungsoptimierung 

Mr. Fred Korir beaufsichtigt den Hof im Namen der Eigentümerfamilie der Seregon Farm. Korir bestätigt, dass Ida zu einem besseren Verständnis der Kühe und zur Lösung zahlreicher Probleme beigetragen hat. Die Fütterung wurde angepasst, um die Wiederkäuzeit der Kühe zu verbessern. Dabei wurde die Schnittgröße des Futters optimiert und die Menge an Kraftfutter reduziert. Dies hat den Gesundheitszustand der Kühe insgesamt verbessert. 

Zeitmanagement 

Ida hat die Überwachung deutlich vereinfacht. Korir erzählt, dass er nun nur noch wenige Stunden pro Tag in den Ställen verbringt. Außerdem sind seine Besuche dort effektiver. Korir kann sich dank der Erkenntnisse und Analytik von Ida auf die Bereiche konzentrieren, die besonderer Aufmerksamkeit bedürfen. Zudem freut er sich, dass er bei der Informationsbeschaffung zu den Kühen nicht mehr gänzlich auf seine Arbeiter angewiesen ist. Die Technologie erkennt Muster, die Menschen nicht sehen. 

Tiergesundheit 

Ms. Winny Chebii, die Rinderhirtin und Tierärztin des Hofes, begrüßt es, dass Ida die Erkennung der Brunst und früher Krankheitsanzeichen verbessert hat. Dank Ida bemerkten die Angestellten, dass eine Kuh in einer Box gefangen war. Ida zeigte, dass die Kuh seit Stunden an derselben Stelle lag. Für die Mitarbeiter des Hofes schien die Kuh ganz normal zu liegen. Doch bei genauerer Untersuchung fiel auf, dass sie sich beim Versuch, aus der Metallbox zu entkommen, Hämatome zugezogen hatte. Als Tierärztin gehört auch die Befruchtung zu Winnys Aufgaben auf dem Hof. Sie hat festgestellt, dass sich die Brunsterkennung mit Ida verbessert hat. Insbesondere bei bestimmten Kühen, bei denen die Erkennung der Brunst früher Schwierigkeiten bereitet hatte. Die Seregon Farm verwendet gern die Funktion “Ida fragen”. Mithilfe dieser Ida-Funktion kann der Landwirt bestimmte Änderungen auf dem Hof überwachen. Beispielsweise wurde erkannt, dass die Kühe tagsüber zu wenige Stunden lagen. Bei einer Untersuchung wurden in der Einstreuung Steine gefunden. Nach Behebung des Problems verdeutlichte Ida die positiven Auswirkungen des geänderten Einstreumaterials. 

Ida in Kürze 

 “Ida vereint Sensortechnologie mit maschinellem Lernen und der kontinuierlichen Datenanalyse in der Cloud. Es nutzt fortschrittliche Technologie wie künstliche Intelligenz“, erläutert Leonie ten Dam von Connecterra.  In der ersten Woche nach der Implementierung der Sensoren nutzt das Ida-System die Analyse der Kuhbewegungen, um Muster in der Herde festzustellen und abweichendes Verhalten von Kühen zu melden. Es handelt sich um ein selbst lernendes System, das auf maschinellem Lernen und Feedback vom Milchbauern basiert. Das System lernt, welches Verhalten normal, abweichend und durchschnittlich ist. Wenn sich das Verhalten von Kühen ändert, gibt der Milchbauer im System an, ob tatsächlich ein Problem vorlag und welche Kuh/Kühe betroffen waren, beispielsweise von Lahmheit, Metritis, Ketose, Mastitis oder verlagertem Labmagen. Ida lernt, was sich auf dem Hof abspielt, und das System hilft dem Landwirt, die Hofeffizient zu erhöhen. Hier erfahren Sie mehr über Ida: https://www.ida.io